Restaurant Moosbauer - ein kulinarischer Ort des Genießens

Aus einem einfachen Campingrestaurant etwas Spezielles zu machen, einen kulinarischen Ort  für jedermann zu schaffen, an dem man die Seele baumeln lassen kann - das war der Plan. Inmitten des Grüns der Apfelgärten und direkt am Pool des Campingplatzes wurde eine kleine Wohlfühloase kreiert, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.

Probieren Sie unsere regional-saisonale Küche nach dem Motto "ganzheitliches Kochen", die Pizza aus dem Holzofen, lokale Weine und erlesene Biere der Extraklasse.
Für weitere Inspiration sorgen unsere interessanten Veranstaltungen zu den Themen Bier, Grillen, nachhaltiges Kochen u.v.m. die für jedermann zugänglich sind. 

Das Restaurant bleibt bis zum 23. März 2020 geschlossen.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästen für Ihren Besuch

Restaurant Moosbauer - unsere Küchenphilosophie


Das Restaurant wurde in den letzten Jahren zu einem Hauptpfeiler in der Angebotspalette unseres kleinen Campingplatzes. Die Hochwertigkeit, die Bemühungen in Küche und Service haben sich auf die Entwicklung positiv niedergeschlagen. Die Küche ist schon länger regional und saisonal ausgerichtet. Es war Zeit auch hier den nächsten Schritt im Auftrag unserer Mission zu gehen. Unsere Küchenphilosophie seit 2017 nennt sich:
„Zurück zu früheren Werten - Back to the roots“
Wir mussten das Rad nicht neu erfinden. Die Küche, die Rezepte vergangener Tage war schon sehr nachhaltig. Die Menschen bezogen Ihre Produkte aus ihrer Umgebung, waren auf saisonale Gegebenheiten angewiesen, für Geschmack und Herzhaftigkeit wurden natürliche Gewürze verwendet und schlussendlich wurde so viel wie möglich von den Produkten verarbeitet. Ob nun Fleisch, Fisch oder Gemüse; alles was man verwerten konnte wurde auch verwertet. Und so definieren auch wir unsere „nachhaltige“ Küche; nach diesen vier Grundpfeilern:
1.    Lokal, regional und dann…?
Was ist regional? Dazu gibt es keine allgemeingültige Definition. Was für den einen regional ist, ist für den anderen lokal und für den Dritten international. Auch werden viele Produkte als regional verkauft, aber eigentlich ist nur die Herstellung regional, das Grundprodukt, der Rohstoff kommt oft von weit her. So z.B. beim sogenannten „Südtiroler“ Speck. Viele Gerichte sind ohne internationale Zusätze nicht machbar. Und gleichzeitig könnten wir nie alle Menschen in unserem Land mit rein regionaler Nahrung ernähren. Wir wollen dabei weder romantischen Illusionen nachlaufen, noch „immer alles zu jeder Zeit“ anbieten. Aus diesen, und noch vielen weiteren Überlegungen, haben wir deshalb unsere Einkaufspyramide folgendermaßen aufgebaut:

zur Erklärung: als erstes wird geschaut ob das Produkt in Südtirol als Bioqualität erhältlich ist, wenn nicht, dann vom Bauern. Wenn wir da auch nicht fündig werden, suchen wir im regionalen Umkreis von 500 km, zuerst nach Bioqualität, dann nicht bio aber fair, und so weiter. Gewürze wie Pfeffer, Curcuma, oder Kaffee und Kakao werden wir niemals lokal bekommen, darauf verzichten können wir deshalb aber auch nicht. Da spielt dann fair traide eine große Rolle.
2.    Saisonal
Saisonal kochen ist fein, gut und richtig. Und nachdem wir nicht die Herausforderung des Kochens im Winter haben, können wir hier auch sehr gut unser Menu damit bespielen. Ob Obst, Gemüse oder Fleisch. Diese finden Sie bei uns zur rechten Zeit des Jahres am Teller. Sollte etwas von weiter herkommen, zählt die Saison am Ursprungsort und nicht das Züchten in Gewächshäusern.
3.    Ehrlich und natürlich
Am Ort des Rohstoffes, am Ort der Produktion, in der Verarbeitung. Überall können Arbeitsbedingungen Lebensmittel verbessern oder verschlechtern. Bio und Fair Trade sollten Standard sein, auch wenn die Diskussion über einzelne Aspekte davon immer noch sehr schwierig ist. Wir versuchen beim Einkauf mittels Hausverstand vorzugehen. Ein lokales Produkt, wenn auch konventionell ist uns oftmals lieber, als ein Bio Produkt von sehr weit her. Lokal und Bio wäre super, lässt die ökonomische Rechnung aber dann oftmals nicht zu. Diesem täglichen Ringen stellen wir uns aber und testen die Grenzen täglich aufs Neue.
Wo wir aber sehr wohl unseren „gesunden“ Beitrag leisten können ist schlussendlich in der Küche. Wir garantieren unseren Gästen, dass wir keinerlei Geschmacksverstärker benutzen.
4.     „ from NOSE to TAIL“ – 
„Von der Nase bis zum Schweif“, so heißt der neue (alte) Trend der nachhaltigen Küche. „Ein Tier schenkt uns mehr als nur sein Filetstück“, unterstreicht auch Alexander Holzner, unser Metzger des Vertrauens. „Das Filetstück macht nur rund 2 Prozent des Tieres aus und ist bei Weitem nicht das einzige hochwertige Fleischteil. Alles, was Tiere uns geben, ist edel und wertvoll. Es kommt nur auf die Zubereitung an. Wer glaubhaft von regionaler Küche und Zutaten sprechen will, muss eine ganzheitliche Verwertung praktizieren. Das wussten auch schon unsere Großeltern.“ 
Die enge Zusammenarbeit unserer Küchenmitarbeiter mit dem Metzger und die Unterstützung des Eppaner Sternekochs Herbert Hintner baten uns die Möglichkeit, dieses aufwendige, risikoreiche, aber absolut notwendige Projekt anzugehen. Alles wird frisch zubereitet und ist nur begrenzt erhältlich: Ist ein Teil des Tieres aufgebraucht, kommt es vom Menü. Das deshalb, weil nicht mehr Fleischstücke nach Kilogramm eingekauft werden, sondern ganze, halbe oder geviertelte Tiere. Nur so kann dieses Nachhaltigkeitskonzept funktionieren. Und es bietet nicht nur den Restaurantgästen, sondern auch uns die Möglichkeit, ständig neue Gerichte zu entdecken und zu verkosten. 

Bis auf "NOSE to TAIL" gilt unsere Küchenphilosophie natürlich auch für unsere gebackene Pizza aus dem Holzofen.

 

Pizza auch mit Hanfteig, mittags und zum Mitnehmen!

Das Restaurant ist öffentlich und für jeden zugänglich.

Neu seit 2017: mehr Parkplätze für Passanten, Zufahrt von der Meranerstraße
Tischreservierungen sind erbeten unter +39 0471 91 84 92 oder unter [email protected]

Das Restaurant bleibt bis zum 23. März 2020 geschlossen.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästen für Ihren Besuch

 

Ausgezeichnete Weine und Craft-Biere der Extraklasse

Auch bei den Weinen liegt unser Schwerpunkt auf Südtiroler Weine. Es gibt so viele ausgezeichnete Weine in unserem Land, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Unser spezielles Bierangebot ergänzt die Getränkekarte wunderbar. Heimische und ganz spezielle Craft-Beere aus Europa bieten für den besonderen Bier-Liebhaber einen besonderen Genuß!

Genießen Sie es!

 

Die Renaissance des Bieres

Der Begriff Craft Beer ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Doch was ist Craft Beer eigentlich? Einfach ausgedrückt ist Craft Beer handwerklich (craft) gebrautes Bier (Beer). Doch diese Definition ist zu einfach, zu wage und lässt viel Interpretationsspielraum. Wir haben bei Bier-Sommelier Mia Egger nachgefragt.

Ist Craft Beer eine neue Erfindung?

Nein, es ist eher so, dass Craft Beer dem entspricht was vor vielen hunderten Jahren passierte. Früher gab es keine großen Industrien die Bier herstellten. Es wurde in kleiner Menge gebraut, jeder nach seinen persönlichen Geschmack und man hat vieles ausprobiert; z.B. die Zugabe von Hopfen (was dem Bier die Bitterkeit, aber auch Haltbarkeit gibt) hat man erst im Frühen Mittelalter 500-900 n.C. entdeckt. Durch das Experimentieren entstand eine sehr große Vielfalt an Biersorten und Stilen. Wegen dem Bedarf an „flüssigem Brot“ (dieses bricht das Fasten nicht) z.B. haben die Mönche das Starkbier entwickelt. Um den Transport von England zu den Kolonien in Indien zu überstehen, haben die Engländer das Bier stärker eingebraut und das IPA und Imperial IPA ist entstanden.

Die heutige moderne Craft Beer Bewegung, die in den 80iger Jahren in den USA aufgekommen ist, hat viele alte Bierstile wieder zum Leben erweckt, die durch das „allgemein verträgliche“ Lagerbier verdrängt wurden.

Übrigens: Bierbrauen war in den ersten Jahrhunderten nach Christus, ebenso wie das Brotbacken, Sache der Frauen. Gelang ein Sud besonders gut, lud die "Dame des Hauses" ihre Nachbarinnen zum Bierkränzchen ein. Ein Brauch, aus dem später das Kaffeekränzchen entstand.

Was ist für Sie das Besondere an diesen Bierstilen?

Es gibt uns die Möglichkeit viele, fast vergessene, Bierstile zu genießen, die durch die großen Industriebrauereien verdrängt worden sind. Die große Vielfalt ermöglicht es uns fantastische Kombinationen aus Bier und Essen zu machen – wie es mit Wein längst gang und gebe ist.

Bekomme ich in Ihrem Restaurant nun kein „normales“ Bier mehr?

Bei uns im Restaurant „Moosbauer“ bekommt man so einiges an Bier: vom Fass bieten wir ein leicht trinkbares Lagerbier Wiener Art. Dieser Stil war hier in Südtirol früher sehr verbreitet und wird jetzt vom lokalen Bierbetrieb Batzen Bräu in Bozen frisch zu uns geliefert. Um eine Vielfalt anbieten zu können aber dennoch die Qualität zu sichern, haben wir entschieden alle andere Biersorten aus der Flasche zu servieren. Z.B. haben wir mehrere Weizenbiere aus deren Heimat Bayern, preisgekrönte dunkle Biere, Rauchbiere, italienische handwerklich angefertigte Spezialitäten, fantastische Biere aus der Heimat der Sauer- und Trappistenbiere Belgien, traditionelle Hafen-Arbeiter-Biere wie Porter und Stout aus England aber, selbstverständlich, auch ein normales Lagerbier.

Bier oder Wein, was ist besser?

Das ist eine Fangfrage, beides! Geschmack ist immer eine individuelle Sache. Es hängt von vielen Faktoren ab; Was möchte ich dazu essen? Ist es als Durstlöscher gedacht? Wie ist das Ambiente? Usw.

Was vielen nicht bekannt ist, sind die Möglichkeiten Bier mit wirklich hochkarätigem Essen zu kombinieren. Oder, dass Bier ein optimaler Begleiter zum Käse ist. Dass es sogar fantastische Kombinationen zwischen Bier und Schokolade gibt! Bier ist so facettenreich, dass es viel mehr Kombination bietet als Wein bei vielen Gelegenheiten. Dafür muss man sich aber getrauen etwas anderes als das „normale“ Lager-Bier zu probieren.

In unserem Restaurant finden Sie spannende Bierspezialitäten. Für die passende Bier-Speisen Anpassung fragen Sie unsere Servicekräfte.

Pizzeria

Der Pizzaofen wird eingeheizt und unser Pizzaiolo Amir kreiert köstliche Pizzakreationen! Viva l'Italia!

Jeden Samstag und Sonntag mit Teig aus Bio Dinkelmehl von der "Schlössl Mühle" der Familie Silbernagl aus Bozen

Pizza gibt's auch mittags und zum Mitnehmen.

0471 918492

Tischreservierung

Von Ostern bis Allerheiligen für Jedermann geöffnet

Restaurant Moosbauer, Zufahrt Meranerstraße c/o Camping Moosbauer, 39100 Bozen

Montag Ruhetag (außer in der Hochsaison)

Tischreservierungen unter:
Tel.: +39 0471 918492
[email protected]

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